Über uns


Die Brennkunst scheint Bernhard Richter in die Wiege gelegt worden zu sein: Mutter Lotte Richter begann 1948 mit dem Brennen von Obst von hiesigen Wiesen. Heute führt ihr Sohn den traditionellen Familienbetrieb in zweiter Generation weiter und wird bereits von der dritten und vierten Generation tatkräftig unterstützt.

Wie auch schon für seine Mutter, so ist es auch für Bernhard Richter wichtig, ausschließlich Obst von den heimischen Streuobstwiesen des Leintals und des Heuchelberges für die hochwertigen Destillate zu verwenden.

Damit möchte er zum Erhalt und zur Bewahrung der schwäbischen Kulturlandschaft beitragen.

Was wenige wissen: Streuobstwiesen sind die Lebensgrundlage für viele Tiere und Pflanzen, die es zu erhalten gilt.


Bernhard Richters Leidenschaft für Streuobst spürt man ihm deutlich ab. Als Gärtner haben es ihm vor allem seltene und alte Sorten angetan. Deswegen findet man im Sortiment neben klassischen Destillaten wie dem „Kirschwässerle“ oder dem „Willi“ auch außergewöhnliche und kostbare Sorten wie „Zibärtle, Spilling, Wildpflaume (Löhr- und Haferpflaume) oder sortenreine Brände aus fast vergessenen Äpfel und Birnen wie Gewürzluiken, Goldparmäne, Bittenfelder, Zabergäu Renetten, Gravensteiner, Palmischbirne, Karcherbirne, Wahlsche Schnapsbirne oder Nägelesbirne.

Diese oftmals vergessenen Obstsorten haben ein unvergleichliches und vielfältiges Aroma. Somit ist es Bernhard Richters Ziel, dieses Geschmackserlebnis aus der Natur im Destillat festzuhalten und als flüssigen und hochprozentigen Genuss erlebbar zu machen.

 

Weiterhin legt er Wert darauf, dass seine Obstsorten handverlesen werden. So trifft man im Spätsommer und frühen Herbst nicht selten die ganze Familie Richter mit ihren Kindern, Enkelkindern und dem ein oder anderen Verwandten oder Bekannten auf den heimischen Streuobstwiesen beim Zusammenlesen von Äpfeln, Birnen oder Pflaumen an.

 

Mit der dritten Generation kamen durch Schwiegersohn Kornelius Löw neue Ideen: So wurde vor einigen Jahren damit begonnen, Destillate aus alten Sorten in Holzfässern reifen zu lassen, um neue Geschmackserfahrungen auszuprobieren.


Genießen Sie also ein Schluck hochprozentige heimische Streuobstwiese.